Daniel Graf

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Handyverbote an Schulen

Zeitungsausschnitt zum Smartphone-Verbot mit Schülerin am Handy und Sprechblase mit der Leitfrage des Beitrags

Handyverbote an Schulen: Schützen wir Kinder und Jugendliche – oder nehmen wir ihnen Grundrechte weg und schaden dazu unserer Demokratie-Kultur?

Als Vater von zwei Jungs (12 und 15) kenne ich die täglichen Smartphone-Diskussionen. Trotzdem frage ich mich: Sind Handyverbote an Schulen wirklich DIE Lösung?

Immer mehr Kantone, wie kürzlich das Wallis, verbieten Handys an Schulen. Mehr als 600’000 Kinder und Jugendliche wären in der Schweiz davon betroffen.

Darum einige Fragen, über die ich gerne diskutieren möchte:

  • Greifen wir massiv in fundamentale Rechte ein? Recht auf Information, Kommunikation, Teilhabe?

  • Wie sollen Kinder demokratische Teilhabe lernen, wenn wir ihnen digitale Partizipations-Werkzeuge verbieten?

  • Übersehen wir die Chancen von Smartphones? Medienkompetenz entwickeln Kinder durch Nutzung, nicht durch Verbot. Das eigene Smartphone ist etwas völlig anderes als ein Schul-Tablet.

  • Und lenken Verbote von echten Problemen ab? Fehlende Therapieplätze, überforderte Lehrpersonen, unzureichende Betreuung?

Meine Gedanken: Statt pauschaler Verbote brauchen wir partizipative Lösungen. Kinder, Eltern und Schulen sollen gemeinsam Regeln entwickeln. Das wäre gelebte direkte Demokratie – in der Schule, in der Gesellschaft wie auch in der Familie.

Und zum Schluss: Ich finde es krass, was gerade passiert. Das geht nur mit Personengruppen, die keine politischen Rechte haben.

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Dieser Beitrag erschien zuerst am 26. Juni 2025 auf X.

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